Hart- oder Weichlinse?

Unter Hartlinsen versteht man formstabile Kontaktlinsen (zum Unterschied von Weichlinsen), die ihre Form behalten. Dadurch können unregelmäßige Hornhautverkrümmungen ausgeglichen werden, wodurch Astigmatismen (Hornhautradiendifferenz) und Keratoconus gut versorgt werden können.

Weiters haben Hartlinsen den Vorteil, dass sie die Zunahme der Kurzsichtigkeit verhindern können und daher von den Krankenkassen bei Vorliegen einer fachärztlichen Bestätigung bezahlt werden.

Hartlinsen verschmutzen weniger und lassen sich auch viel einfacher pflegen. Auch die Handhabung ist einfacher und die Haltbarkeit ist bei Hartlinsen länger. Allerdings spürt man anfangs Hartlinsen mehr im Auge und auch die Verlustgefahr ist etwas größer.

Weichlinsen

Weichlinsen sind aus einem Material, das sich der Augenoberfläche anschmiegt und daher sind sie gut verträglich; schon nach kurzer Zeit spürt man sie kaum. Weichlinsen haften besser am Auge, die Verlustgefahr ist gering, der Tragekomfort ist spontan besser. Sie bedürfen einer intensiveren Pflege als Hartlinsen und ihre Haltbarkeit ist je nach Typus begrenzt.